Menschen in der Stadtverwaltung
Serie über Portraits am Arbeitsplatz
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Sie entsorgen den Müll, reinigen das Abwasser, pflegen die Grünanlagen, planen Straßen, betreuen Kinder und kümmern sich um sozial schwache Familien. Diese und weitere Aufgaben jener 568 Menschen, die in unserer Stadtverwaltung arbeiten, sind ebenso vielfältig wie deren Berufe: Ingenieure und Straßenbauer, Bibliothekare, Erzieherinnen und Sozialarbeiter, Gärtner, Drucker, Kfz-Mechatroniker, Kraftfahrer, Schlosser etc.: Neben den 81 Beamten des gehobenen und mittleren nichttechnischen Verwaltungsbereiches verdienen 277 Angestellte, 104 Arbeiter und 73 Raumpflegerinnen bei der Stadt ihren Lebensunterhalt. Hinzu kommen insgesamt 53 Auszubildende, Beamtenanwärter und Berufspraktikanten. „Menschen in der Stadtverwaltung“
werden an ihrem Arbeitsplatz portraitiert. Die Serie soll einen Einblick
in deren Alltag gewähren, ein persönliches Bild der Verwaltung
vermitteln und auch über ihre Dienstleistungen für den Bürger
informieren. Das Verhältnis Bürger und Verwaltung hat sich in den
vergangenen Jahren stetig verbessert, ist die Vorsitzende des
Personalrates, Erika Groß, überzeugt. „Weg vom hoheitlich-distanzierten
Auftreten hin zum partnerschaftlichen Vermitteln von Service- und
Dienstleistungen.“ Dieser Wandel ist auch durch die Verjüngung der
Verwaltungsmannschaft begünstigt worden. Fast 60 Prozent der Beamten,
Angestellten und Arbeiter sind unter 46 Jahre alt Konflikte sind nicht
immer vermeidbar, weil Gesetze und Verordnungen Grenzen setzen.
Insbesondere im Jugend- und Sozialamt spüren die Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen, dass die Existenzängste der Menschen durch die
angespannte finanzielle Situation in den privaten und öffentlichen
Haushalten immer stärker werden. Dann richten sich Wut und Frust auch
mal gegen die Verwaltung. „In diesen Fällen dürfen die Betroffenen auch
mal Dampf ablassen“, bittet die Personalratsvorsitzende aber dennoch um
Fairness. |